Laut einer aktuellen repräsentativen Verian-Umfrage im Auftrag von Lightcycle kennen 84 Prozent der Verbraucher den richtigen Entsorgungsort für alte LED- und Energiesparlampen. Beliebtester Entsorgungsort bleibt mit 63,7 Prozent die kommunale Sammelstelle, etwa der Wertstoffhof. Gleichzeitig steigt die Bedeutung des stationären Handels: 20 Prozent der Befragten geben an, ausgediente Lampen dort zurückzugeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von drei Prozentpunkten. Der Anteil derjenigen, die alte Lampen über den Hausmüll entsorgen, liegt nur noch bei 6,6 Prozent.
Dass der Handel als Rückgabeort an Relevanz gewinnt, ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Rückgabemöglichkeiten im direkten Einkaufsumfeld senken Hürden und machen die fachgerechte Entsorgung alltagstauglicher. Wer alte Lampen dort zurückgeben kann, wo ohnehin regelmäßig eingekauft wird, nutzt dieses Angebot eher. Gerade bei Produkten wie Leuchtmitteln, die im Haushalt oft lange liegen bleiben, sind niedrigschwellige Rücknahmesysteme ein wichtiger Faktor.
Für die Kreislaufwirtschaft ist das ein Fortschritt. LED- und Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen getrennt gesammelt werden. Nur so lassen sich enthaltene Stoffe fachgerecht behandeln und verwertbare Materialien zurückgewinnen. Gute Rückgabestrukturen sind deshalb nicht nur ein Serviceangebot, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Recycling in der Praxis funktioniert.
Entscheidend ist dabei nicht nur das Wissen über den richtigen Entsorgungsweg, sondern auch die einfache Erreichbarkeit passender Rückgabeorte. Genau hier spielt der Handel eine immer wichtigere Rolle. Wer eine Sammelstelle in der Nähe sucht, findet sie über die Sammelstellensuche von Lightcycle unter https://www.lightcycle.de/ruecknehmer/sammelstellensuche – einfach die eigene PLZ eingeben und passende Rückgabemöglichkeiten anzeigen lassen.
Für Unternehmen und Handelsbetriebe ergibt sich daraus eine klare Chance. Wer Rückgabemöglichkeiten sichtbar macht, verständlich kommuniziert und gut in bestehende Einkaufsroutinen integriert, kann nachhaltiges Verhalten im Alltag wirksam unterstützen.
Die Entwicklung zeigt insgesamt in eine positive Richtung: Die richtige Lampenentsorgung wird bekannter, und der Handel etabliert sich zunehmend als alltagsnaher Rückgabekanal. Entscheidend wird sein, diesen Weg weiter auszubauen – mit klarer Kommunikation, gut auffindbaren Sammelstellen und einfachen Rückgabeprozessen.
Zahlen im Überblick
- 84 Prozent kennen den richtigen Entsorgungsort für alte LED- und Energiesparlampen.
- 63,7 Prozent nennen die kommunale Sammelstelle, zum Beispiel den Wertstoffhof.
- 20 Prozent geben den stationären Handel als Rückgabeort an.
- 6,6 Prozent entsorgen alte Lampen noch über den Hausmüll.