Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus: Förder- und Projekt-Check

Klären Sie in wenigen Minuten die wichtigsten Eckdaten zu Objekt, Stellplätzen und Ausbaustufe. Wir melden uns anschließend mit einer kurzen Einschätzung zu Vorgehen, Technik und Förderkriterien.

Nutzenpunkte:

 

  • Für WEG, Hausverwaltungen und Eigentümer von Mehrparteienhäusern
  • Klarer Ablauf vom Quick-Check bis zum Termin
  • Ausbaustufen mitgedacht: Vorverkabelung, Wallboxen und Ladepunkte, Lastmanagement
  • Optional: Betrieb und Abrechnung der Ladevorgänge mit Alexander Bürkle voltfox (Abrechnungssystem)

Für wen ist der Check gedacht?

Im Mehrfamilienhaus treffen Technik, Abstimmung und Nutzung aufeinander. Der Förder- und Projekt-Check hilft, das Vorhaben strukturiert zu starten und die nächsten Schritte zu klären.

WEG / WEG-Beirat / einzelne Eigentümer

Sie möchten eine Lösung anstoßen, die sich in der WEG erklären und beschließen lässt. Im Check klären wir, welche Ausbaustufe zum Objekt passt und welche Fragen vor einer Entscheidung beantwortet sein sollten.

Immobilienverwaltung

Sie benötigen einen Ablauf, der Abstimmungen reduziert und trotzdem sauber dokumentiert ist. Im Check erfassen wir die wichtigsten Objektdaten, den Zeithorizont und die gewünschte Ausführung, damit die nächsten Schritte klar sind.

Eigentümer größerer Bestände / KMU (Betriebswohnungen)

Sie wollen eine Lösung, die sich später auf weitere Standorte übertragen lässt. Im Check sprechen wir über Standardisierung, Erweiterbarkeit und die Option Betrieb und Abrechnung.

Was Sie im Check bekommen

Der Förder- und Projekt-Check ist als Online-Quick-Check angelegt. Er ersetzt keine Detailplanung, schafft aber eine belastbare Grundlage für das weitere Vorgehen.

 

  • Plausibilisierung wichtiger Förderkriterien auf Basis Ihrer Angaben, ohne Zusage
  • Empfehlung zur passenden Ausbaustufe: zuerst Vorverkabelung, direkt Ladepunkte oder Kombination
  • Hinweise zu Technikthemen, die früh geklärt werden sollten, zum Beispiel Stellplatzstruktur, Elektro-Verteilung, Leistung
  • Nächster Schritt als Rückruf oder Termin, wenn Sie weitermachen möchten

Förderkriterien kompakt (inkl. Compliance)

Für die Förderung werden Kriterien genannt, die sich direkt auf die Projektplanung auswirken. Die folgenden Punkte sind eine Kurz-Zusammenfassung. Maßgeblich sind die vollständigen Richtlinien und die Prüfung durch die zuständige Stelle.

 


Was wird gefördert und in welcher Höhe?

 

Gefördert wird Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern:

 

  • bis zu 1.300 Euro je Stellplatz ohne installierte Wallbox
  • bis zu 1.500 Euro je Stellplatz mit Wallbox
  • bis zu 2.000 Euro je Stellplatz mit Ladepunkt für bidirektionales Laden

 


Technische Mindestkriterien (Kurzcheck)

 

  • Ladeleistung pro Ladepunkt maximal 22 kW
  • Mindestens 20 Prozent der Stellplätze müssen vorverkabelt werden
  • Mindestens sechs Stellplätze müssen elektrifiziert werden

Hinweis zur Förderung

Wichtiger Hinweis zur Förderung: Wir geben keine Förderzusage. Ob und in welcher Höhe gefördert wird, entscheidet die zuständige Stelle. Zuwendungen können nur bewilligt werden, wenn zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht mit dem Vorhaben begonnen wurde. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald Liefer- oder Leistungsverträge abgeschlossen wurden. Bitte prüfen Sie vor Planung und Umsetzung die vollständigen Richtlinien.

Ablauf

So läuft Ihr Projekt vom Quick-Check bis zur Umsetzung:

  1. Projekt-Check ausfüllen: Sie geben Rolle, Objektstandort, Stellplätze und Wunsch-Ausbaustufe an.
  2. Kurze Einordnung erhalten: Wir prüfen Ihre Angaben auf Plausibilität, ordnen die nächsten Schritte ein und klären offene Punkte.
  3. Weitere Absprache: Wenn das Vorhaben passt, besprechen wir Vorgehen, Zeithorizont und die technische Richtung.
  4. Planung und Umsetzung: Je nach Bedarf starten wir mit Vorverkabelung, setzen Ladepunkte um und ergänzen Lastmanagement. Betrieb und Abrechnung sind optional.

Dienstleistungen und Leistungsbausteine

Wir betrachten die Rahmenbedingungen am Objekt und leiten daraus ab, welche Leistung realistisch zur Verfügung steht und wie der Ausbau sinnvoll geplant wird. Das schafft Klarheit für Entscheidung und nächste Schritte. Mehr erfahren.

Wir unterstützen bei Auswahl und Umsetzung der Ladepunkte passend zur Stellplatzsituation und zu den Nutzeranforderungen.

Vorverkabelung ist häufig der erste Schritt, um Stellplätze vorbereitet zu haben und später Ladepunkte zu ergänzen. Das ist auch im Förderkontext relevant, wenn eine Mindestquote an vorverkabelten Stellplätzen gefordert ist. Die Umsetzung der Vorverkabelung realisieren wir gemeinsam mit unserem qualifizierten Partnernetzwerk. So stellen wir sicher, dass Planung und Installation effizient, normgerecht und skalierbar erfolgen – abgestimmt auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Lastmanagement hilft, mehrere Ladepunkte im Gebäude zu betreiben, ohne die verfügbare Anschlussleistung zu überziehen. Damit bleibt der Ausbau planbar und erweiterbar.

Wenn die Hardware montiert ist, geht es um die saubere Inbetriebnahme und Funktionsprüfung. Wir begleiten den Start, damit Ladepunkte im Alltag zuverlässig nutzbar sind.

Wenn mehrere Nutzer laden, stellt sich die Frage nach Zuordnung und Abrechnung. Mit Alexander Bürkle voltfox (Abrechnungssystem) lässt sich die Nutzung transparent abbilden, abhängig vom gewünschten Betriebsmodell.

Region Freiburg bis Frankfurt am Main

Diese Seite richtet sich an Projekte im Vertriebsgebiet Freiburg bis Frankfurt am Main. Wenn Ihr Objekt außerhalb liegt, können Sie den Projekt-Check trotzdem ausfüllen. Wir geben Ihnen dann eine kurze Rückmeldung, wie der nächste Schritt aussehen kann.

Projekt-Check anfragen

Geben Sie uns die wichtigsten Informationen zum Objekt. Je klarer die Angaben, desto schneller können wir den nächsten Schritt einordnen.

Ansprechpartner

Sie möchten direkt sprechen? Buchen Sie einen Termin. Halten Sie bitte PLZ/Ort, Anzahl Stellplätze und Ihren Wunsch bereit.

Michael Milinkovic

Competence Center Erneuerbare Energien
Technical Consultant

FAQ

Anträge können online ab dem 15.04.2026 eingereicht werden.

Es wird eine maximale Ladeleistung von 22 kW pro Ladepunkt genannt.

Mindestens 20 % aller Stellplätze eines Gebäudes müssen technisch für Ladepunkte vorbereitet werden – auch wenn dort noch keine Wallbox installiert ist.

Ja, mindestens sechs Stellplätze müssen vollständig elektrifiziert werden.

Zuwendungen können nur bewilligt werden, wenn zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht mit dem Vorhaben begonnen wurde. Als Beginn gilt, wenn Liefer- oder Leistungsverträge abgeschlossen wurden. Bitte prüfen Sie dazu die vollständigen Richtlinien.

Viele Projekte starten mit Vorverkabelung und ergänzen Ladepunkte schrittweise. Wichtig ist, den Ausbau so zu planen, dass Erweiterungen technisch sauber möglich sind, zum Beispiel mit Lastmanagement und Reserven in der Verteilung.

Betrieb und Abrechnung sind optional möglich, zum Beispiel über Alexander Bürkle voltfox (Abrechnungssystem).

Wenn Sie die Leistungsfähigkeit am Objekt klären möchten oder unsicher sind, welche Ausbaustufe realistisch ist, ist Energieberatung ein guter Einstieg.

Was Ihnen Sicherheit gibt

  • Klarer Ablauf vom Quick-Check bis zum Termin
  • Förderkriterien werden in der Projektlogik berücksichtigt, ohne Zusage
  • Erweiterbarkeit ist von Anfang an Teil der Planung
  • Option für Betrieb und Abrechnung, wenn mehrere Nutzer laden