Nie wieder WLAN-Probleme

06.11.2023 / Tipps

Webseiten brauchen ewig zum Laden, die Verbindung bricht immer ab oder der Teams-Video-Anruf bleibt einfach hängen? Probleme mit dem WLAN sind nicht nur lästig, für Unternehmen sogar fatal. In Hotel,- Messe,- Produktions- und Logistikumgebungen ist ein WLAN (Lokales Funk–Netzwerk) als Ergänzung zum LAN (Lokales kabelgebundenes Netzwerk) nicht mehr wegzudenken. Mobile Maschinen, Scanner Lösungen uvm. sind auf ein stabiles und hochverfügbares WLAN angewiesen. Erfahren Sie hier, wie Alexander Bürkle WLAN professionell ausleuchtet, eine Heatmap erstellt sowie Montagepunkte und Anzahl der Access-Points bestimmt.

 

Dass Ihr WLAN nicht gut funktioniert, kann viele Gründe haben. Oft treten Probleme z.B. durch Stahlbeton in Neubauten auf. Dieser wirkt stark abschirmend und Ihr WLAN-Signal ist schon nach einer oder zwei Wänden so schwach, dass keine Verbindung mehr aufgebaut werden kann. Auch Glas, Wasser, Bluetooth, Pflanzen, Mikrowelle, oder Kanalüberlappung können Störfaktoren sein. Entscheidend ist auch, dass WLAN ein Shared Medium ist. Das heißt, die Geschwindigkeit des Access Points wird durch die Anzahl der User geteilt!

 

Wie also holt man sich ein reibungslos funktionierendes WLAN ins ganze Gebäude? Der typische Aufbau eines Netzwerks sieht meist so aus, dass es zentral einen Router gibt, an dem verkabelte Rechner hängen, zudem auch Tablets, Handys oder Laptops, die über WLAN eingebunden sind. Alexander Bürkle empfiehlt aber einen professionelleren Aufbau im sogenannten Roaming-Modus.

 

Hier versorgt ein Router per LAN-Kabel mehrere Access Points mit voller Geschwindigkeit, die dann das Funknetzwerk nutzen, um an die Endgeräte abzustrahlen.

 

 

Messung der WLAN-Abdeckung

 

Bei einer Messung kommt Alexander Bürkle vor Ort und leuchtet die Örtlichkeit professionell aus. Dafür müssen Strom, eine Leiter und eine Kabeltrommel vorhanden sein. Im Rohbau auszuleuchten, ist dabei nicht zielführend. Des Weiteren müssen die Abdeckungsbereiche im Vorfeld geklärt werden. Der WLAN-Aufbau muss konzipiert sein. Wichtige Checkpunkte sind: Wand- oder Deckenmontage der Acces-Points? Ist ein WLAN-Gästenetz gewünscht? Soll bei der Anmeldung eine Begrüßungsstartseite erscheinen? Ist die Netzwerkinfrastruktur, also Kabel, Dosen, Patchfelder, Patchkabel auf dem aktuellen Stand? Sind Netzwerkswitche mit PoE (Power over Ethernet) vorhanden bzw. eingeplant?

 

Vorab stellen Sie uns die Gebäudepläne in den Formaten .png, .jpg oder .gif zur Verfügung. Diese laden wir in eine Software, die uns hilft, WLAN-Probleme zu erkennen und zu lösen. Mit diesem speziellen Werkzeug können wir alle Signale im 2,4 und 5 GHz sehen, identifizieren und auch lokalisieren. Zuerst zeichnen wir die WLAN-Zone ein und danach die dämpfenden Wände. Im Nachgang werden die Access-Points gesetzt, die per Messung ermittelt wurden. Zu guter Letzt wird die Heatmap erstellt, eine Übersichtsdarstellung Ihres Gebäudes, der WLAN-Abdeckung sowie der Bereiche mit schlechter Abdeckung.

 

Überall, wo die Farben kühler werden, müsste man nochmal AccessPoints setzen. Das dient der Aushändigung an den Kunden. Man kann auch einen Report aus der Ansicht erstellen und diesen an den Montageorten der Access-Points hinterlegen, sodass die Monteure es bei der Installation einfacher haben. Unsere WLAN-Experten bringen neben technischem Verständnis auch umfangreiche Branchenerfahrung mit. Sie wissen, wo nachgerüstet werden muss – und wo nicht. Von der Beratung und Planung über Ausleuchtung bis hin zur Inbetriebnahme steht Ihnen Alexander Bürkle mit erfahrenen Mitarbeitenden zur Seite.

  • Heatmap der WLAN-Abdeckung auf der electra2022
    Heatmap der WLAN-Abdeckung auf der electra2022

    Heatmap der WLAN-Abdeckung auf der electra2022