Mein Praktikum bei Alexander Bürkle

07.05.2026 / 6 Minuten / Karriereblog

Alexander Bürkle ist ein Unternehmen aus dem Bereich Elektrogroßhandel und Technologiedienstleistung. Das Unternehmen beliefert vor allem das Elektrohandwerk, die Industrie, den Maschinenbau und den Elektrofachhandel mit elektrotechnischen Produkten und Lösungen. Dazu gehören zum Beispiel Produkte für Gebäudetechnik, Beleuchtung, Automation, Steuerungstechnik, Kabel, Elektrogeräte und viele weitere Bereiche. Alexander Bürkle verkauft also nicht nur einzelne Produkte, sondern unterstützt Kundinnen und Kunden auch mit Beratung, Service und passenden technischen Lösungen. Das Unternehmen arbeitet in drei großen Bereichen: Smart Buildings für Gebäudetechnik, Smart Industries für Industrie und Maschinenbau sowie Smart Consumers für den Elektrofachhandel. 

 

Ich bin auf Alexander Bürkle aufmerksam geworden, weil ich Andreas, den geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, kenne. Dadurch habe ich erste Einblicke in das Unternehmen bekommen und wurde neugierig darauf, mehr über die verschiedenen Aufgabenbereiche und Abteilungen zu erfahren. So entstand die Idee, mein Praktikum bei Alexander Bürkle zu machen. 


Alexander Bürkle bildet auch Auszubildende in verschiedenen Bereichen aus. Dadurch spielt Nachwuchsarbeit im Unternehmen eine wichtige Rolle und funktioniert sehr gut. Auch ich habe während meines Praktikums gemerkt, dass junge Menschen hier willkommen sind, denn ich wurde freundlich aufgenommen und konnte viele Fragen stellen. Dadurch bekam ich einen guten Einblick in viele unterschiedliche Aufgaben und Arbeitsbereiche.


Während meines Praktikums wollte ich herausfinden, wie der Arbeitsalltag in einem großen Unternehmen aussieht und welche Tätigkeiten in den unterschiedlichen Abteilungen anfallen.

 

 

ABcademy

 

Zu Beginn war ich in der Abcademy. Dort stellte mir Kristine das Unternehmen Alexander Bürkle mithilfe einer Präsentation vor. Dabei erfuhr ich zum Beispiel, wie viele Mitarbeitende das Unternehmen hat, an welchen Standorten Alexander Bürkle vertreten ist und wie die Geschichte des Unternehmens aussieht. Außerdem wurde mir ABAC vorgestellt, eine Firma, die von den Auszubildenden geführt wird. Besonders interessant fand ich, welche Besonderheiten Alexander Bürkle als Unternehmen hat und was die Firma alles für ihre Mitarbeitenden anbietet.


Anschließend durfte ich mir einen Onboarding-E-Learning-Kurs anschauen, den das Unternehmen selbst erstellt hat. In diesem Kurs wurde Alexander Bürkle noch einmal genauer vorgestellt. Außerdem gab es kurze Videos über das Unternehmen, durch die ich einen noch besseren Eindruck bekommen konnte.

 

Danach bekam ich eine Rechercheaufgabe zum Thema Corporate Learning. Die Frage lautete: „Welche Trends gibt es aktuell im Bereich Corporate Learning?“ Zuerst musste ich herausfinden, was Corporate Learning überhaupt bedeutet. Dabei habe ich gelernt, dass Corporate Learning die systematische Weiterbildung und Entwicklung von Mitarbeitenden in einem Unternehmen beschreibt. Anschließend recherchierte ich aktuelle Trends in diesem Bereich. Dazu gehören zum Beispiel der Einsatz von künstlicher Intelligenz, personalisiertes Lernen, Microlearning, also kurze und flexible Lerneinheiten, Lernen direkt im Arbeitsalltag, Mobile Learning und Lern-Apps sowie der Fokus auf Upskilling und Reskilling. Dadurch, dass ich mir das Thema selbst erarbeiten durfte, konnte ich mir die Inhalte sehr gut merken und besser verstehen. Kristine stand mir jederzeit zur Seite, wenn ich Fragen hatte oder etwas nicht verstanden habe. Die Aufgabe hat mir viel Spaß gemacht, vor allem weil ich selbstständig arbeiten durfte.

 


Gebäudetechnik


In der Abteilung Gebäudetechnik wurde mir von Victoria erklärt, wie die verschiedenen Abteilungen aufgebaut sind und welche Aufgaben es dort gibt. Ich fand es sehr interessant zu sehen, dass jede Person ihren eigenen Aufgabenbereich hat. Victoria ist speziell für die Teamleitung der Gebäudetechnik im Innendienst sowie für die Kundenberatung zuständig.

 

Sie erklärte mir, dass sie die Fragen von Kundinnen und Kunden per E-Mail oder telefonisch beantwortet. Ein Kunde hatte ihr zum Beispiel eine E-Mail geschrieben, weil er für seine Stromverteilung einen passenden Verteilerkasten suchte. Er hatte noch keinen Verteilerkasten und schickte Victoria Bilder von dem Ort, an dem dieser angebracht werden sollte. Außerdem gab er an, wie groß der Verteilerkasten sein durfte und was darin enthalten sein sollte. Durch diese genauen Angaben konnte Victoria ein passendes Modell heraussuchen und dem Kunden per E-Mail zusenden, um nachzufragen, ob dieses Modell für ihn passt. Außerdem schickte sie Kunden verschiedene Lichtschalter zu, beantwortete Fragen zu unterschiedlichen Produkten und trug auch Stornierungen ein.

 


Kundencenter

 

Auch das Kundencenter durfte ich kennenlernen. Zuerst wurde mir dort das Kleinteillager gezeigt. Ich war überrascht, wie viele verschiedene Produkte dort gelagert werden. Danach wurde mir das große Lager gezeigt. Wir liefen einmal durch das Lager, und mir wurden die verschiedenen Stationen erklärt. Außerdem sah ich die Tore, an denen die Lkw beladen werden und die Ware für die Kunden bereitgestellt wird. Besonders spannend fand ich das Kistensystem. Ich durfte mir anschauen, wie dieses System funktioniert. Dabei wurde mir bewusst, wie komplex es ist und wie gut es organisiert sein muss, damit alles reibungslos abläuft.

 

Im Kundencenter wurde mir außerdem erklärt, dass dort nur Elektrikerinnen und Elektriker beziehungsweise Fachkundinnen und Fachkunden einkaufen können. Das bedeutet, dass nur Personen dort einkaufen dürfen, die über das nötige Fachwissen verfügen und wissen, welche Produkte sie benötigen und wie diese verwendet werden.

 

Gemeinsam mit einem Mitarbeiter durfte ich auch selbst mithelfen. Wir druckten Konsumerlisten aus, suchten die passenden Produkte zusammen und bereiteten sie entweder in einem Paket vor oder stellten sie für die Abholung durch den Kunden bereit. Danach musste noch der Lieferschein ausgedruckt werden. Anschließend konnte der Kunde seine Ware abholen, oder die Ware wurde verpackt und verschickt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diese Arbeit selbst ausprobieren zu dürfen.

 


Einkauf

 

Am zweiten Tag bekam ich im Einkauf Einblicke in das Programm enventa. Mir wurde gezeigt, wie man Stornierungen bearbeitet. Außerdem mussten die E-Mails von Kunden überprüft und beantwortet werden.

 

Sandra zeigte mir, wie man Rechnungsüberprüfungen und Auftragsüberprüfungen durchführt. Dabei muss man immer wieder kontrollieren, ob alle Angaben stimmen. Dazu gehören zum Beispiel der Netto- und Bruttopreis, die Menge des Produkts und die Mehrwertsteuer. Wenn etwas nicht gestimmt hat, musste es korrigiert und neu eingepflegt werden. Erst danach konnte die Rechnung weitergeschickt werden.

 

Ralf zeigte mir außerdem, dass regelmäßig neue Produkte bestellt werden müssen. Dabei muss man darauf achten, ob die Artikel noch im Lager vorhanden sind und ob genügend davon auf Vorrat ist. Außerdem muss geprüft werden, ob der Mindestbestellwert erreicht wird, damit keine zusätzlichen Kosten entstehen.

 


Smart Consumers


Am dritten Tag war ich zuerst in der Abteilung Smart Consumers bei Marcel. Er zeigte mir, dass dort unter anderem Auftragsbestätigungen bearbeitet und Artikel bestellt werden. Dabei wird auch darauf geachtet, wie sich bestimmte Artikel in den letzten Monaten verkauft haben. Außerdem wird geprüft, welche Artikel zum Beispiel im Sommer besonders häufig verkauft werden. Von diesen Produkten müssen dann größere Mengen bestellt werden, damit genügend Ware im Lager vorhanden ist.

 

Außerdem musste kontrolliert werden, ob die Liefertermine im Programm eingetragen sind und welche Liefertermine bereits überschritten wurden. Diese mussten dann entsprechend eingetragen oder überprüft werden. Auch Reklamationen wurden erfasst. Zusätzlich wurde kontrolliert, ob Artikel noch verfügbar sind. Wenn ein Artikel nicht mehr verfügbar war, musste dies im System gemeldet werden, wodurch der Artikel rot markiert wurde. Weitere Aufgaben waren das Erstellen von Belastungsanzeigen, das Eintragen von Rabatten, das Erfassen von alten und neuen Preisen sowie das Telefonieren mit Firmen, um nachzufragen, ob Ware noch verfügbar ist oder wann sie geliefert werden kann.

 

 

Verkauf

 

Im Bereich Verkauf bekam ich Einblicke in den Verkauf von Braun- und Weißware. Dort werden zum Beispiel neue Preise oder Angebote für B-Ware erstellt. Anschließend werden den Kunden Rechnungen oder Angebote zugeschickt. Außerdem werden Kundenfragen beantwortet. Die Beratung findet sowohl telefonisch im Innendienst als auch persönlich durch den Außendienst statt.

 


Fazit

 

Insgesamt konnte ich während meines Praktikums sehr viel Neues lernen. Ich durfte viele verschiedene Aufgaben kennenlernen und auch selbst mithelfen. Besonders gut gefallen hat mir, dass mir die Mitarbeitenden alles genau erklärt haben und ich jederzeit Fragen stellen konnte. Dadurch habe ich einen guten Eindruck davon bekommen, wie abwechslungsreich die Arbeit bei Alexander Bürkle ist.